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	<title>Michael Brake &#187; ASCII Cows</title>
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		<title>Von Mondfahrzeugen und ASCII-Kühen</title>
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		<pubDate>Fri, 24 May 2013 19:30:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Brake</dc:creator>
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		<description><![CDATA[KOLUMNE NULLEN UND EINSEN Wikipedia, der Tinten-Verbauch von Arial und Quanten-Computing: 14 Dinge, die ich bei der Re:publica gelernt habe. (aus der taz vom 24. Mai 2013) Anmerkung: Diese Kolumne ist nur in der Print-taz erschienen und eine sehr, sehr knappe]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>KOLUMNE NULLEN UND EINSEN Wikipedia, der Tinten-Verbauch von Arial und Quanten-Computing: 14 Dinge, die ich bei der Re:publica gelernt habe.<span id="more-1743"></span> (aus der taz vom 24. Mai 2013)</h3>
<p><em>Anmerkung: <em>Diese Kolumne ist nur in der Print-taz erschienen und eine sehr, sehr knappe Zusammenfassung meiner Tagesberichte von der re:publica 2013: <em><a href="http://michaelbrake.de/2013/05/07/sternenmensch-und-schweinehaelften/" target="_blank">Tag 1</a></em>, <em><a href="http://michaelbrake.de/2013/05/08/von-schweissen-bis-antarktis/" target="_blank">Tag 2</a></em>, <em><a href="http://michaelbrake.de/2013/05/09/die-katzen-der-ascii-aera/" target="_blank">Tag 3</a></em>.</em></em></p>
<p><a href="http://michaelbrake.de/wp-content/uploads/republica-2013-Kopie.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1745" alt="republica-2013 Kopie" src="http://michaelbrake.de/wp-content/uploads/republica-2013-Kopie.jpg" width="620" height="465" /></a></p>
<p>Anfang Mai war wieder re:publica. Über 300 Referenten kamen zur Internetkonferenz nach Berlin, es gab zehn parallel bespielte Räume, unzählige Panels, Workshops, Get-Togethers &#8211; der Versuch einer allgemeingültigen Zusammenfassung wäre so sinnvoll, wie einen Wackelpudding an die Wand zu nageln. Oder sich ein einziges Logo für das ganze Internet ausdenken zu wollen. Denn es gibt 5.000 re:publicas, für jeden Besucher eine. Aber jeder kann sich am Ende die gleiche Frage stellen: Was habe ich eigentlich gelernt?</p>
<p><b>1. Das iPhone gab es im Film schon 1995.</b> In „Johnny Mnemomic“ mit Keanu Reeves kommt ein &#8220;Thompson iPhone&#8221; vor.</p>
<p><b>2. Die Wikipedia hat 41 Chapter. </b>Das neueste: Armenien. Die einzige andere Organisation, die ich kenne, die sich in Chapter gliedert, sind Rockerbanden.</p>
<p><b>3. „Kulturpessimismus ist wie Nackte abbilden.“</b> Was das heißt, weiß ich nicht, aber Diedrich Diederichsen hat es gesagt.</p>
<p><b>4. Binge Viewing nennt man es, eine Serienstaffel in einem Rutsch zu schauen.</b></p>
<p><b>5. Wenn man einen Stern malt und den oberen Zacken weglässt und dafür einen Kringel draufsetzt, ist es ein Mensch. </b>Und wenn man ganz viele untere Zacken malt und oben ganz viele Kringel draufsetzt, hat man eine anonyme Masse. Einfach mal probieren!</p>
<p><b>6. Es ist also doch möglich, die re:publica mit WLAN zu versorgen. </b>Damit fällt endlich auch der älteste blöde Witz der Veranstaltung weg („Haha, eine Internetkonferenz ohne Internet“).</p>
<p><b>7. Digits macht wunderbaren Synthpop.</b></p>
<p><b>8. „Die Quanten sind sehr schwer zu handeln, das wird noch eine ganze Weile dauern.“</b> – Horst Zuse, Informatiker und Sohn von Konrad Zuse, über Quanten-Computing.</p>
<p><b>9. Als der Buchdruck noch ganz neu war, haben Mönche alle Exemplare einer Auflage einzeln auf Fehler durchgesehen. </b>Sie konnten das Konzept, dass diese Bücher automatisch alle gleich aussehen müssen, nicht nachvollziehen. Ob das wirklich stimmt, weiß ich nicht, aber die Geschichte ist so schön, dass sie bitte einfach wahr sein soll.</p>
<p><b>10. „Die Schriftart Century Gothic verbraucht 30 Prozent weniger Tinte als Arial.“</b> Diese wichtige Information steht in dem ansonsten ziemlich egalen Buch „500 junge Ideen, täglich die Welt zu verbessern“.</p>
<p><b>11. Zucker ist historisch gesehen keine wichtige Energiequelle.</b> Die Pflanzenzucht dafür kam erst in der Neuzeit auf.</p>
<p><b>12. Auf dem Mond dauert ein Tag 29 Tage und es gibt 250 Grad Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht. </b>Das ist wichtig, wenn man ein Gefährt bauen will, das auf dem Mond mindestens 500 Meter fährt, um den Google Lunar X-Prize von 30 Millionen Dollar zu gewinnen.</p>
<p><b>13. Die Katzen der Pre-WWW-Ära waren die ASCII Cows.</b></p>
<p><b>14. Sascha Lobo hat während der New-Economy-Zeit viel Zeit und Geld in eine Plattform gesteckt, wo man Benzin downloaden konnte. </b>Hat nicht funktioniert. Trotzdem sei es immer gut, wenn man einfach mal macht, statt zu reden, sagt Lobo. Er zum Beispiel hat sich ein einziges Logo für das ganze Internet ausgedacht. Das sieht so aus: (#)</p>
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		<title>Die Katzen der ASCII-Ära</title>
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		<pubDate>Thu, 09 May 2013 19:07:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Michael Brake</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Hackerromantik, Vorschläge zur Weltverbesserung und Mönche von gestern: Der dritte Tag der Internetkonferenz Re:Publica vom Geek-Rand aus betrachtet. (veröffentlicht auf taz.de am 9. Mai 2013) Anmerkungen: Hier geht es zu Tag 1 und Tag 2 der re:publica 2013. Hier findet sich die sehr knapp zusammenfassende Print-Kolumne]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<h3>Hackerromantik, Vorschläge zur Weltverbesserung und Mönche von gestern: Der dritte Tag der Internetkonferenz Re:Publica vom Geek-Rand aus betrachtet.<span id="more-1732"></span> (veröffentlicht auf <a href="http://taz.de/Netzkonferenz-republica-3-Tag/!115973/" target="_blank">taz.de</a> am 9. Mai 2013)</h3>
<p><em>Anmerkungen: Hier geht es zu <em><a href="http://michaelbrake.de/2013/05/07/sternenmensch-und-schweinehaelften/" target="_blank">Tag 1</a></em> und <em><a href="http://michaelbrake.de/2013/05/08/von-schweissen-bis-antarktis/" target="_blank">Tag 2</a></em> der re:publica 2013. Hier findet sich die sehr knapp zusammenfassende <a href="http://michaelbrake.de/2013/05/24/von-mondfahrzeugen-und-ascii-kuehen/" target="_blank">Print-Kolumne</a> aller Tage.</em></p>
<p><a href="http://michaelbrake.de/wp-content/uploads/asciicows.jpg"><img class="aligncenter size-full wp-image-1740" alt="asciicows" src="http://michaelbrake.de/wp-content/uploads/asciicows.jpg" width="620" height="300" /></a></p>
<p>Am letzten Tag der re:publica ist die ganze Luft ist voll mit diesen weißen flauschigen Flocken, die sich immer im Mai aus irgendwelchen Bäumen über Berlin ergießen. Und auch die Konferenz ist wie in Watte gepackt. Alle haben sich schon etwas runtergefahren, die Räume sind leerer, viel mehr Leute trinken am Nachmittag bereits Bier, ein paar Drohnen sirren durch die Luft, und ständig laufen Menschen mit Rollkoffern vom Gelände, nicht viele, aber regelmäßig, wie dicke Tropfen aus einem undichten Wasserhahn.</p>
<p>Um die nominellen Headliner in Saal 1 – Cory Doctorow erklärt die Notwendigkeit von Digital Rights Management, Anne Wiezorek dekliniert durch, <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/aufschrei-was-von-der-twitter-aktion-gegen-alltagssexismus-bleibt-a-898896.html" target="_blank" shape="rect">was #aufschrei gebracht hat</a> oder nicht, und es gibt eine Live-Schalte zu <a href="http://www.youtube.com/watch?v=29tk6vQXV64" target="_blank" shape="rect">Ai Weiwei</a> – sollen sich Andere kümmern. Wie bereits am <a href="http://www.taz.de/Netzkonferenz-republica-1-Tag/%21115847/" target="_blank" shape="rect">Montag </a>und <a href="http://www.taz.de/Netzkonferenz-republica-2-Tag/%21115920/" target="_blank" shape="rect">Dienstag</a> bewege ich mich lieber an den Geek-Rändern der re:publica. Und das habe ich heute dabei gelernt.</p>
<p><strong>1. Das iPhone gab es im Film schon 1995.</strong> In <a href="http://www.imdb.com/title/tt0113481/?ref_=ttqt_qt_tt" target="_blank" shape="rect">Johnny Mnemomic</a> zählt Keanu Reeves auf: „Sogo 7 Data Gloves, a GPL stealth module, one Burdine intelligent translator … Thompson iPhone.“ Das ist eines der zahlreichen Filmbeispiele, die Keren Elazari in ihrem Vortrag „Take a ride on the Cyberpunk Express train“ zeigt. So viel Enthusiasmus und Verve wie Elazari haben nicht viele Redner gezeigt. Mitreißend stellt sie dar, welchen Einfluss das Cyberpunk-Genre auf die Entwicklung des Hackers hatte, erzählt vom Werdegang der Hacker-Subkultur, von der DefCon und der Electronier Frontier Foundation, von „V for Vendetta“, Captain Crunch, Hacktivism und Cryptopartys.</p>
<p>Spätestens mit dem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Stuxnet" target="_blank" shape="rect">Stuxnet</a>-Vorfall 2010, bei dem iranische Atomanlagen virtuell attackiert wurden, seien wir nun in die „Cyberwarfare Area“ eingetreten, sagt Elazari, die fünfte Art des Krieges neben dem Land-, See-, Luft- und Weltraumkrieg. Und auch die fiktiven weiblichen Hackercharaktere, die Elazari als Vorbild dienten, stellt sie vor: Trinity aus der „Matrix“-Reihe und Angelina Jolie als Acid Burn in „Hackers“.</p>
<p><strong>2. „Die Schriftart Century Gothic verbraucht 30 Prozent weniger Tinte als Arial.“ </strong>Diese wichtige Information steht in dem Buch „500 junge Ideen, täglich die Welt zu verbessern“, dessen <a href="http://weltverbessern.net/" target="_blank" shape="rect">Webseite</a> der erste Treffer bei der Googlesuche von „Die Welt verbessern“ ist. Der zweite Treffer ist <a href="http://www.attac-netzwerk.de/halle/tipps-zum-weltverbessern/" target="_blank" shape="rect">Attac Halle</a>, und danach bricht Felix Schwenzel seinen Vortrag <a href="http://www.re-publica.de/sessions/10-vorschlaege-um-welt-verbessern" target="_blank" shape="rect">„10 Vorschläge um die Welt zu verbessern“</a> ab und fängt von vorn an.</p>
<p>Es ist ein unterhaltsamer, manchmal lustiger, manchmal auch kluger Vortrag über alles Mögliche, aber je länger er dauert, desto zerfranster wird er, und die achte Sascha-Lobo-Anspielung ist auch nicht besser als der dritte. Weltverbesserungsideen beruhen fast immer auf Angst und Schuldgefühlen, lernen wir; dass der gute Wille auch eine schlechte Seite hat, und dass es in den meisten deutschen Städten unsinnig ist, Wasser zu sparen, weil die Wasserwerke inzwischen selbst Wasser durch die Rohre jagen, um sie sauberzuhalten.</p>
<p>„Es gab mal einen brasilianischen Lehrfilm, der die Leute erziehen wollte, in die Dusche zu pinkeln, um Wasser zu sparen. Das können wir hier auch. Aber nicht, um Wasser zu sparen“, sagt Schwenzel. Er sagt auch: „Also ich mag Sascha Lobo ja wirklich gerne, aber das mit dem Pathos ist Quatsch, glaube ich.“ Und was laut Schwenzel definitiv nicht verkehrt sein kann beim Weltverbessern: ein Apfelbäumchen pflanzen.</p>
<p><strong>3. Digits macht wunderbaren Synthpop</strong>. Den Auftritt des Kanadiers bei der Party am Ende kriegt bloß fast niemand mit, weil er drinnen versteckt wird.</p>
<p><strong>4. Die Katzen der ASCII-Art-Ära waren Kühe. </strong>Denn lange vor LOLCats und all den lustigen Memen der letzten Jahre, ja sogar schon vor dem Internet an sich, gab es <a href="http://instinct.org/cows/ascii-cows1.html" target="_blank" shape="rect">ASCII-Cows</a>. Sie sind genau so vergessen wie das<a href="http://knowyourmeme.com/memes/ate-my-balls" target="_blank" shape="rect"> „Mr. T Ate My Balls“-Meme</a> der 90er. Zwei frühe Beispiele vom Panel <a href="http://www.re-publica.de/sessions/internet-meme-geschichte-forschungsstand-kontroversen" target="_blank" shape="rect">„Internet-Meme: Geschichte, Forschungsstand, Kontroversen“</a> von Christian Heller und Erlehmann.</p>
<p>Hier wird auch von einer Evolution des Internets als Verbreitungsraum von Memen (macht euch keine Hoffnung, dass ich hier noch erkläre, was Meme sind, es gibt Google) gesprochen. In den frühen 90ern musste man immer noch selbst Webseiten aus selbstgestricktem HTML aufsetzen, wenn man Inhalte verbreiten wollte, inzwischen gibt es zahlreiche Memräume mit eingebauten viralen Mechanismen, wie etwa das Retweeten bei Twitter.</p>
<p>Danach geht es noch um Imageboards – auch „Facebook, so ein Fotosharingforum“ wird erwähnt – und um Meme-Erklärseiten, aber es bleibt doch alles ein wenig unbefriedigend deskriptiv und lexikalisch. Letztlich war die Veranstaltung nur eine Art Teaser für das vermutlich Ende Juni erscheinende <a href="http://www.oreilly.de/catalog/internetmemekgger/" target="_blank" shape="rect">Memforschungsbuch</a> der Referenten. Bis dahin bleibt erstmal hängen, dass Meme auf finnisch Meemi heißen.</p>
<p><strong>5. Als der Buchdruck noch ganz neu war, haben eifrige Mönche alle Exemplare einer Buchauflage nochmal einzeln auf Fehler durchgesehen.</strong> Sie konnten das Konzept, dass diese Bücher automatisch alle gleich aussehen <em>müssen</em>, einfach nicht nachvollziehen. Ob das wirklich stimmt, weiß <a href="http://mspr0.de/" target="_blank" shape="rect">Michael Seemann</a> zwar nicht, aber seine Geschichte ist so schön, dass sie bitte einfach wahr sein soll.</p>
<p>Kathrin Passig hatte es schon etwas früher am Tag ausgesprochen: Die Entscheidung der re:publica-Macher, den Platz für eigene Gespräche zwischen den Konferenzsälen weitaus größer zu machen als die Räume selbst, ist richtig. Die besten Dinge hört man eben hier. In der Luft ist jetzt noch mehr von dem Baumflauschzeug, das … ach, ich google das jetzt einfach mal: <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Pappelflaum" target="_blank" shape="rect">Pappelflaum</a> ist das also. Danke, Internet.</p>
<p><strong>6. Adenosin gibt dem Körper das Signal: Du wirst gerade müde.</strong>Koffein unterdrückt Adenosin für eine begrenzte Zeit. In <a href="http://www.re-publica.de/sessions/richtig-essen-richtig-schlafen-und-lasst-mate-weg-besser-leben-fuer-geeks" target="_blank" shape="rect">Besser Leben für Geeks</a> ging es um Ernährungs- und Lebenstipps im Fahrwasser der Quantified-Self-Bewegung. Die Informationsdichte von Matthias Bauer ist enorm hoch: Zucker ist historisch gesehen keine wichtige Energiequelle, die Pflanzenzucht dafür ist erst in der Neuzeit aufgekommen. Fructose wird insulinunabhängig verstoffwechselt – in der Leber. Die Ernähungswissenschaft lag nach dem Zweiten Weltkrieg am Boden, weil die meisten der führenden Köpfe Deutsche und Österreicher waren – das hat Folgen bis heute.</p>
<p>Der so gesunde Saft „glücklicher Äpfel von sonnenbeschienen Hängen“ hat anteilig mehr Fructose als Cola, und fast so viel Zucker. Die Süße von Club Mate stammt wiederum vom Glucose-Fructose-Sirup – der wird hergestellt aus Mais- oder Weizenstärke, die wiederum meist aus Monokulturen stammt, von „gleichgeschalteten einreihigen Zwergmaispflanzen“. „Echtes Getreide“ – nicht Reis, Mais, Hirse – „hat kein Interesse vom Menschen gegessen zu werden“ und wehrt sich mit seinen Klebereiweißen, die bei den meisten Menschen den Darm angreifen.</p>
<p>Die Kurzfassung: Zucker und Koffein sind nicht gut, Getreide essen ist Quatsch, Fleisch und Fett sind viel gesünder als ihr Ruf, Massentierhaltung ist natürlich trotzdem schlecht, und die Menschheit hat durch Monokulturen und die Abhängigkeit von Kunstdünger mittelfristig ein Riesenproblem.</p>
<p><strong>7. Im re:publica-WLAN wurden 1,7 Terabyte Daten bewegt.</strong> Und es war wirklich bis zum Ende stabil, was den Technikern den größten Applaus bei der Abschlussveranstaltung einbrachte. Weitere verlesene Fun Facts beim Finale: 6.800 verschiedene Geräte waren online auf der re:publica, davon 66,9 Prozent von Apple. Der Live-Stream-Router der re:publica heißt Regina. Und 2,5 Kilometer Kabel wurden verlegt, was mir extrem wenig vorkommt. <em>(Edit: Tage später wurde ich darauf hingewiesen, dass 2,5 Kilometer nur die Länge der </em>extra<em> verlegten Netzwerkkabel ist. So kommt es hin)</em></p>
<p>So halssteif die Eröffnung war, so beschwingt ist die Verabschiedung. Johnny Haeusler kann vermutlich wenig besser als so etwas sonnig wegmoderieren – vielleicht gerade noch Internetkonferenzen organisieren. Das haben er und der Rest des Teams dieses Mal jedenfalls wieder unter Beweis gestellt – egal, wieviel politische Impulse nun konkret von der re:publica ausgegangen sind.</p>
<p>Was man hier, ein gewisses Interesse an gewissen Themen vorausgesetzt, in drei Tagen gebündelt an Impulsen bekommt, auch und gerade zu Dingen, von denen man vorher noch gar nichts wusste, ist großartig. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=TAQhxBXbNhE" target="_blank" shape="rect">Am Ende singen dann viele Hundert Menschen gemeinsam „Bohemian Rhapsody“</a>.</p>
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